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Dies
war die Ausgangsbasis gegen 8:00 Uhr, ein 325i mit 4x100 KERSCHER 9x16
Felgen.
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So
soll das am Ende aussehen. KESKIN KT 4 in 18Zoll. Andre hatte die Felge
vorher zu mir geschickt, somit konnte vorab getestet werden, wieviel
Distanzscheiben noch verbaut werden müssen. Die Felge hat ET 40, es
sind keine weiteren Distanzscheiben nötig. Somit ergeben sich am Auto
ungefähr ET24 (13mm durch Distanzscheibe hinter der Bremsscheibe, rund
3mm durch die breitere Radnabe)
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Die
alten Felgen müssen runter.
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Die
serienmäßige E30 Bremse wird demontiert.
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Die
E30 Radnabe muss runter, dazu wird eine 36er Nuss mit ordentlicher
Verlängerung benötigt. Vorher die Blechsicherung der Mutter lösen
(Blech wieder gerade stellen). Diese Mutter sitzt sehr fest, auf der
rechten Seite kammen wir ums heiss machen nicht drum rum.
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Die
Mutter ist nun lose, das Radlager kann meist ohne große Anstrengung und
in einem Stück runter genommen werden.
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Das
Ankerblech wird demontiert, es ist für das neue 5x120 Radlager zu
klein. Hier kann man sicher mit E36 Ankerblechen was passend machen.
Das Ankerblech kann aber auch einfach weggelassen werden, um
Alltagsfahrzeuge mit hohem Regenanteil handelt es sich ja in der Regel
nicht.
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Die
Staubkappe hinter dem Radlager muss auch noch runter, mit nem
Schraubenzieher runterhebeln.
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Kappe
ist ab. |

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Der
ABS Sensor muss raus, das ABS wird bei dieser Bremse nicht unterstützt.
Kein großer Verlust, die Dosierbarkeit wird mit der großen Anlage um
ein Vielfaches besser sein, es gibt viel mehr Abstufungen zwischen
normal, stark und richtig stark bremsen.
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Da
wo die Staubkappe war, muss nun gründlich gereinigt werden. Die Stelle
muss richtig blank sein, im Zweifelsfall mit feinem Schleifpapier oder
Feile nacharbeiten. |

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Am
Ende muss die Fläche, wo vorher die Staubkappe war, ohne jeglichen
Makel vorliegen.
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Die
die mit der Bremse gelieferten massiven Staubkappen, müssen vor dem
Aufpressen aufs Federbein ordentlich erhitzt werden. Bitte dazu keine
Mikrowelle sondern einen Backofen nehmen (10 Minuten 250 Grad).
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Nun
wird die neue massive (heisse) Staubkappe angesetzt.
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Mit
nem passenden Rohr (ca. 5cm Durchmesser) wird die Staubkappe möglichst
ohne Schiefziehen aufgebracht. Dies geht meist recht schwer, weshalb
hier unbedingt ein Rohr und nix anderes als Werkzeug verwendet werden
darf. Sonst gibts Macken in der Staubkappe.
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Die
Staubkappe muss bis zum Anschlag rauf, also vorn möglichst bündig
abschliessen. Die letzten Zehntel schiebt dann schon das Radlager beim
Festziehen der Zentralmutter.
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Nun
wird die 5x120 Spezialradnabe einfach aufgeschoben. Meist geht das ohne
Werkzeug. Wenn nicht dann mit sanften Hammerschlägen nachhelfen.
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Die
neue mitgelieferte Zentralmutter wird nun angesetzt und angezogen.
Später mit entsprechender Verlängerung sind dann noch 290 Nm zu
erzielen.
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Der
Adapter 325/1 wird nun in gezeigter Weise montiert.
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Nun
wird die 13mm Distanzscheibe hinter der Bremsscheibe auf die Radnabe
aufgesetzt. Die Passung sind sehr straff, es sollte nicht verkantet
werden.
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Jetzt
kann die M3 E46 Bremsscheibe angesetzt werden. Ein Radbolzen sichert
die Scheibe zunächst vor dem Runterfallen. Die "Schaufeln" der
Bohrungen sollten nach vorn drehen.
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Nun
wird der Bremssattel angesetzt und mittels der originalen E30 Schrauben
am Adapter verschraubt.
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Die
mit gelieferten Stahlflexschläuche sind zunächst mittels Hohlschraube
am Sattel und dann an der Aufnahme an der Karosse zu montieren.
Wenn die Bremse vorn und hinten fertig montiert ist, kann entlüftet
werden. An den frisch lackierten Sätteln muss besonders "sauber"
entlüftet werden, jeder Tropfen Bremsflüssigkeit macht den Lack matt
oder löst ihn ab.
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Die
Felge kann montiert werden. Im vorliegenden Fall passte die Felge ohne
weitere Distanzscheiben. Es wurden also nur rund 20mm längere Radbolzen
benötigt.
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So
sah es dann gegen Mittag auf beiden Seiten an der Vorderachse aus. Den
restlichen Tag verbrachten wir beim Tausch der Hinterachsschenkel gegen
die vom 318ti Compact.
Die Reifen sind leider mit 225/45 etwas zu groß gewählt, typischer Fall
von Falschberatung beim Reifenhändler. 215/35 wären richtig gewesen.
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